Unter Psychophysiognomik verstehen wir «Menschenkenntnis» – das Erkennen der Persönlichkeitsmerkmale, der Eigenschaften anhand des äusseren Erscheinungsbildes. Sie ist die Lehre vom Ausdruck der Körper-, Kopf- und Gesichtsformen, der Sinnesorgane, der Körpersprache, der Mimik, der Gestik, der Sprache und der Biografie. Sie ist die universelle, die natürliche Formen- und Ausdruckssprache.
Sie befasst sich mit dem Ausdruck der Persönlichkeit, des Charakters, der Talente und Begabungen, der sozialen Fähigkeiten sowie von Gesundheit und Krankheit.
Die heutige Psychophysiognomik stützt sich auf naturwissenschaftliche und evolutionsbiologische Grundlagen sowie auf die Erkenntnisse von Carl Huter (1861–1912), der 1909 in Leipzig eine freie Hochschule gründete.
Seriös angewandte Psychophysiognomik setzt eine fundierte Ausbildung voraus. Sie ermöglicht verlässliche Aussagen über Persönlichkeitseigenschaften, Talente und Stärken sowie über Kontakt- und Leistungsverhalten. Sie kann aber weder Gedanken lesen noch Prognosen über die Zukunft machen.
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