Carl-Huter-Akademie
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie kurze Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Psychophysiognomik. Für ausführliche Antworten verweisen wir gerne auf unsere Fachliteratur, unsere Informationsveranstaltungen oder Einführungskurse.

01/Was ist Psychophysiognomik?
Unter Psychophysiognomik verstehen wir «Menschenkenntnis» – das Erkennen der Persönlichkeitsmerkmale, der Eigenschaften anhand des äusseren Erscheinungsbildes. Sie ist die Lehre vom Ausdruck der Körper-, Kopf- und Gesichtsformen, der Sinnesorgane, der Körpersprache, der Mimik, der Gestik, der Sprache und der Biografie. Sie ist die universelle, die natürliche Formen- und Ausdruckssprache.
02/Was ist der Unterschied zwischen Psychophysiognomie und Psychophysiognomik?
Psychophysiognomie heisst «Erscheinungsbild» – eine Physiognomie hat nicht nur der Mensch, sondern beispielsweise auch eine Landschaft oder eine Stadt. Psychophysiognomik bedeutet «Lehre vom Ausdruck von Persönlichkeitsmerkmalen und psychischen Vorgängen».
03/Wo wird Psychophysiognomik heute angewendet?
Die heutige Psychophysiognomik stützt sich auf naturwissenschaftliche und evolutionsbiologische Grundlagen sowie auf die Erkenntnisse von Carl Huter (1861–1912). Sie wird hauptsächlich in berufs- und laufbahnbezogener, psychologischer, medizinischer und juristischer Beratung, im Human Resource Management und in der Personalführung angewendet.
04/Wo sind die Stärken und Grenzen der Psychophysiognomik?
Seriös angewandte Psychophysiognomik setzt eine fundierte Ausbildung voraus. Sie ermöglicht verlässliche Aussagen über Persönlichkeitseigenschaften, Talente und Stärken, Kontakt- und Leistungsverhalten. Sie kann aber weder Gedanken lesen noch Prognosen über die Zukunft machen oder vergangene biografische Ereignisse «sehen».
05/Was sind die Voraussetzungen, um Psychophysiognomik zu lernen?
Das Studium setzt eine breite Allgemeinbildung, Interesse am Menschen sowie eine aufmerksame Beobachtungsgabe, Formensinn, Durchhaltevermögen und Bereitschaft zu Reflexion und Übung voraus. Der Aufwand ist mit dem Erlernen einer Fremdsprache vergleichbar. Die persönliche Eignung klären Sie im Gespräch mit der Studienleitung.
06/Führt Physiognomik zu Vorurteilen?
Die Physiognomik gilt für alle Menschen weltweit gleich. Sie ist unabhängig, ideologisch und konfessionell neutral, weil sie auf naturgesetzlichen Gegebenheiten beruht. Wir verstehen sie als Quelle der Humanität, der Toleranz und des besseren gegenseitigen Verständnisses.
07/Wo kann physiognomische Menschenkenntnis gelernt werden?
An der Carl-Huter-Akademie Zürich – vom Einführungskurs über den Zertifikatslehrgang bis zur Ausbildung zur dipl. Psychophysiognomin CHA, zum dipl. Psychophysiognomen CHA.
08/Wo können Bücher zum Thema erworben werden?
Der Carl-Huter-Verlag gibt Bücher und eine Zeitschrift zur physiognomischen Menschenkenntnis heraus – in der Schweiz und in Deutschland.